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Vaejovis spinigerus

 
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Mr.Tommes

1. Instar-Skorpion



Anmeldedatum: 09.06.2008
Beiträge: 17

BeitragVerfasst am: 25.11.2008, 15:31    Titel: Vaejovis spinigerus Antworten mit Zitat

Vaejovis spinigerus – „Arizona Stripedtail Scorpion”

Diese Zusammenstellung besteht aus einem Sammelsorium von mehreren (Erfahrungs-)Berichten aus dem Internet sowie eigenen Erfahrungen mit meinem Skorpion.

Allgemeines:
Name: Vaejovis spinigerus
Familie: Vaejovidae
Gattung: Vaejovis
Art: Vaejovis spinigerus
Allgemeiner Name: "Arizona Stripedtail Scorpion" (zu deutsch: Arizona Streifenschwanz Skorpion)

Vaejovis spinigerus ist eigentlich ein relativ anspruchsloser und pflegeleichter Wüstenskorpion. Aufgrund seiner geringen Toxizität ist er durchaus sehr gut für Anfänger geeignet. Er kann gut in Gruppen gehalten werden und benötigt ein arides Klima. Da diese Art nicht besonders groß wird (etwa 5 bis 7 cm) benötigt man für eine Dreiergruppe höchstens einen 30er Würfel (30 cm x 30 cm x 30 cm). Vaejovis spinigerus ist ein sehr aktiver und schneller kleiner Skorpion den man des Öfteren bei Dämmerung und in der Nacht sehen kann.

Größe:
Normalerweise werden die Skorpione etwa 5 – 6 cm groß. Ausgewachsene große Weibchen können auch schon mal bis zu 7 cm groß werden.

Giftigkeit:
Diese Art ist mindergiftig. Gewichtet man die Toxizität von 1 bis 5 so bekommt er eine 1. Stich tut zwar weh, ist aber nicht gefährlich. Ähnlich einem Bienenstich.

Vorkommen:
Sein Verbreitungsgebiet umfasst Nord- (USA) und Mittelamerika (Mexiko). Besonders die Regionen Arizona, Kalifornien, Nevada, Utah, and New Mexico. Gewöhnlich findet man diese Skorpione in trockenen Gebieten mit sandigem Boden und Steinen, wo sie sich, falls nötig, verbuddeln um kühl zu bleiben.

Terrarium:
Für ein einzelnes Tier empfiehlt sich eine Grundfläche von 20 x 20 cm. Eine 3er Gruppe von 1.2.0 benötigt einen 30er Würfel.
Der Bodengrund sollte aus 5 - 7cm Sand bestehen ggf. mit Lehmpulver vermischt. Ein Sand-Humus/Erde-Gemisch ist ebenfalls möglich.
Diese Art weist ein leichtes Grabverhalten auf und neigt dazu kleinere Höhlen unter flachen Steinen und Rindenstücken anzulegen. Im Gegensatz zu anderen Skorpionen legen diese keine unterirdischen Gänge an. Die Einrichtung sollte aus Steinen und Rindenstücken bestehen, auch eine Wasserschale darf nicht fehlen welche alle zwei Wochen aufgefüllt werden sollte.

Klima:
Die Temperatur sollte tagsüber etwa 28°C - 33°C betragen. Nachts ist eine Absenkung auf Zimmertemperatur möglich (18°C - 22°C).
Die Luftfeuchtigkeit sollte etwa 30% - 40% betragen.

Futter:
Vaejovis spinigerus frisst relativ wenig. Man kann entweder zweimal die Woche zwei Mikroheimchen pro Tier füttern oder einmal die Woche ein kleines Heimchen pro Tier.

Häutung:
Erfahrungsberichten zufolge häuten sich die Skorpione etwa 3 mal pro Jahr. Ein Bekannter hatte seine Tiere im 2. Instar bekommen. Sie haben sich während eines Jahres 3 mal gehäutet. Jetzt sind sie 4 - 5 cm groß.

Gruppenhaltung:
Die Tiere können jederzeit in kleineren Gruppen (3er bis 5er Gruppen) zusammengehalten werden. Voraussetzung ist jedoch, dass sie alle in etwa gleich groß sind. Solange sie noch relativ klein sind sollte man sie nicht in einem Terrarium, sondern erst einmal in einer Heimchendose halten. Andernfalls sieht man sie wahrscheinlich kaum noch und kann somit auch nicht mehr kontrollieren, ob sie fressen.

Geschlecht:
Männchen und Weibchen können auf unterschiedliche Weise identifiziert werden. Normalerweise schaut man jedoch auf die Pectines (Kämme). Dies ist der einfachste Weg. Männchen haben größere Kämme als Weibchen. Zudem sehen Männchen meistens ein wenig schlanker vom Körperbau aus als Weibchen.
Weibchen weisen einen weiteren Körperumfang auf. Nicht wirklich "Fettheit", aber die Größe ihrer Mesosoma Segmente (Hauptkörper) und der mittlere Tergites (Platten) sind größer als die vorhergehenden. Bei Männchen sind die Tergites normalerweise gleich breit oder zumindest annähernd so breit.
Zusatz zur Geschlechtsbestimmung:
Die Kammzähne bei etwas größeren Tieren können zur Geschlechtsbestimmung gezählt werden. Laut Literatur sollen es beim Weibchen 28-32 Zähne sein und beim Männchen 34-38.

Um den Tieren eine artgerechte Haltung zu ermöglichen wäre ich über Korrekturen oder weitere Hinweise sehr dankbar!
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